Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Ackermann

Friedrich, * 25.5.1876 Edenkoben/Pfalz, † 8.10.1949 Leinsweiler/Pfalz, Jurist, Kommunalpolitiker

Von: Dr. Heinz Münzenrieder (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Sohn eines Bäckermeisters. 1895-1899 Jurastudium, 1902 2. juristische Staatsprüfung. 1903-1918 Rechtsanwalt in Frankenthal, unterbrochen von Kriegsteilnahme (1915/17). November 1918 bis Juli 1919 Berater und Referent von Kultusminister bzw. Ministerpräsident Hoffmann in München. August 1919 bis April 1933 Zweiter Bürgermeister in Augsburg, zuständig u. a. für die Bereiche Finanzen und Kultur. Verdienste um die Errichtung der Freilichtbühne. 1919-1933 Mitglied des Bayerischen Landtags (SPD). Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 kurzzeitig inhaftiert; Verbot politischer Betätigung und Wegzug nach Leinsweiler.
  • Bürgermeister-Ackermann-Straße (1958, Rosenau- und Thelottviertel, Pfersee-Nord, Kriegshaber, Amtlicher Stadtplan F, G, H 8), die erste Augsburger Stadtautobahn. Ebenfalls nach ihm benannt die 1965/66 erbaute Bürgermeister-Ackermann-Wohnanlage (Hochfeld).

Wilhelm Heinz Schröder, Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867-1933, 1995, 343.

Friedrich Ackermann



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