Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Albrecht

(Albert, Albertus) ev. Pfarrerfamilie

Von: Dr. Günter Hägele (1) / Prof. Dr. Wilhelm Liebhart (2) (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1) Bernhard, * 25.6.1569 Augsburg, † 14.2.1636 Augsburg. Theologiestudium in Jena. 1603 Diakon bei den Barfüßern, 1605 an St. Anna, 1619 Pfarrer von Heilig Kreuz. 1625 Senior des Evangelischen Ministeriums. Nach 1629 in den Reformationswirren zweimal entlassen (Restitutionsedikt). Trat vor allem als Verfechter der Hexenverfolgung hervor (’Magia, Das ist: Christlicher Bericht von der Zauberey und Hexerey’, 1628).
  • 2) Georg, * 1.8.1601 Pillenhofen (Pfalz-Neuburg), † 17.11.1647 Nördlingen. Sohn von 1). Studium in Tübingen und Straßburg. Ab 1624 Diakon bei St. Anna; musste 1629 aufgrund des Restitutionsedikts Augsburg verlassen. 1631 Superintendent in Gaildorf, ab 1641 in gleicher Funktion in Nördlingen. Verfasste deutsche und lateinische Schriften.

Johann Heinrich Zedler, Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschaften und Künste 1, 1732, 1035 f.; Joseph Friedrich Rein, Das gesamte Augspurgische Evangelische Ministerium in Bildern und Schrifften, 1749, 102, 119; Nikolaus Paulus, Hexenwahn und Hexenprozeß vornehmlich im 16. Jahrhundert, 1910, 51, 65, 90 f., 238; Hans Wiedemann, Augsburger Pfarrerbuch, 1962, 4; Hexenwahn, 1990; Johann Anselm Steiger, Melancholie, Diätetik und Trost, 1996.

Bernhard Albrecht

Georg Albrecht



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