Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Bärenkeller

(Stadtbezirk 23)

Von: Prof. Dr. Hans Frei (Stand: 27.7.2009)

  • Stadtteil beiderseits der Bahnlinie Richtung Ulm und westlich der Hirblinger Straße. Die ersten Häuser entstanden 1934 im Rahmen eines Kleinsiedlerprogramms in Selbsthilfebauweise nördlich der Bahnlinie (Roggenfeld, Gerstenacker, Kornfeld). Südlich der Bahnlinie errichtete die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg 1935-1938 Wohnungen für kinderreiche Familien. Kirche und Schulhaus bildeten den Ausgangspunkt für ein Versorgungszentrum. Nach 1950 lebhafte Bautätigkeit, v. a. mit Ein- und Zweifamilienhäusern inmitten von Gärten. Der Name Bärenkeller geht zurück auf den Bierkeller der Oberhauser Gaststätte ’Zum Bärenwirt’, in vormotorisierter Zeit ein beliebtes, im Nordwesten der Altstadt inmitten von Wiesen gelegenes Ausflugsziel. Am 1.1.2006 zählte der 298,69 ha große Stadtbezirk 23 7452 Einwohner.

50 Jahre Siedlergemeinschaft Bärenkeller, 1984; Edwin Eberhardinger / Kurt Hogl, Blick auf Augsburg, 1984, 146-149; Franz Schaffer, Angewandte Stadtgeographie, 1986, 139.



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