Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Bauerntanz

(Bauerntanzgässchen 1)

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Das Ende des 16. Jahrhunderts erstmals im Besitz eines Bierbrauers bezeugte Anwesen wurde bereits 1707 im Zinsbuch als Gast- und Wohnhaus ’Zum Bauerntanz’ bezeichnet. 1734-1736 wurde es nach Abbruch neu errichtet und in der Folge von Johann Evangelist Holzer freskiert: An der westlichen Giebelseite entstand eine Bauernhochzeit (’Bauerntanz’, Originalskizze: Städtische Kunstsammlungen Augsburg, Graphische Sammlung Inv. Nr. G. 17069), an der Südfassade eine Jagdszene mit ’dreifachem’ Hirsch (drei Hirschleiber mit einem einzigen plastischen Kopf). Von beiden nicht erhaltenen Fresken existieren Kupferstiche von Johann Esaias Nilson (um 1765). Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Bauerntanz restauriert und um 1876 durch einen Neubau ersetzt, der noch heute eine Gaststätte beherbergt.
  • Bauerntanzgässchen (Jakobervorstadt-Süd, Amtlicher Stadtplan K 8/9).

Augsburger Rundschau 1 (1919), 377-379;Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 94; Doris Hascher, Fassadenmalerei in Augsburg vom 16.-18. Jahrhundert, 1996, 261-267.



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