Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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St. Canisius

(Hochfeldstraße 63)

Von: Dr. Dr. Anton Schneider (Stand: 19.8.2009)

  • Der rapide Bevölkerungsanstieg im Hochfeld nach 1900 führte 1932 zur Errichtung einer Expositur der Pfarrei St. Ulrich und Afra , der die Gründung einer Kirchenstiftung (1926) und eines Kirchenbauvereins (1928) vorausgegangen war. Zum 1.1.1938 wurde sie in eine selbstständige Stadtpfarrei umgewandelt (Patrozinium: hl. Petrus Canisius). Grundsteinlegung der von Fritz Kempf entworfenen Kirche, einer romanisierenden Dreiportalanlage (vgl. auch St. Martin), am 8.10.1933, Konsekration am 16.9.1934 durch Bischof Joseph Kumpfmüller. Pfarrhaus 1937. 1961 Neugestaltung von Apsis, Altarraum und der Kirchenschiff-Fenster durch Julius Selenka, der 1971 auch einen Kreuzweg in Majolika und 1974 Altar und Ambo in Muschelkalkstein schuf. Marien- und Canisius-Statue (1962/63) am linken und rechten Seitenaltar aus der Werkstatt von Sepp Mastaller. Die Pfarrei zählt derzeit 2847 Gemeindemitglieder (Stand: 1.1.2009).

Amtsblatt für die Diözese Augsburg 48 (1938) 2, 10-13; Stadtpfarrei St. Canisius, 1974; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 246.



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