Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Canisius

Petrus, * 8.5.1521 Nijmwegen, † 21.12.1597 Fribourg/Schweiz, Jesuit, Kirchenlehrer

Von: Prof. Dr. Peter Rummel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Als ’zweiter Apostel Deutschlands’ (Papst Leo XIII.) seit 1549 entscheidend an der Restitution der katholischen Kirche in Deutschland beteiligt, u. a. 1559-1566 Domprediger in Augsburg, 1556-1569 Provinzial der oberdeutschen Jesuitenprovinz, mehrfach Begleiter der päpstlichen Legaten und Nuntien auf Reichstagen (1556, 1559, 1566, 1576). Verfasser dreier Katechismen für Kinder, Schüler und Studenten, die bis 1597 über 200 Auflagen erfuhren. Heiligsprechung 1925.
  • Canisiusstraße (1966, Hochfeld, Amtlicher Stadtplan K 10), Haus Petrus Canisius (Hoher Weg 14) und Canisiushaus (Behindertenwohnheim, Haunstetter Straße).

Neue deutsche Biographie 3, 1957, 122 f.; E. M. Buxbaum, Petrus Canisius, in: Bavaria Sancta 1, 327-348; Theologische Realenzyklopädie 7, 1981, 611-614; Josef Bruhin, Petrus Kanisius, 1980; P. J. Begheyn, Ein Eckpfeiler der katholischen Kirche, Petrus Canisius, in: Ignatius von Loyola und die Gesellschaft Jesu, 1990, 267-284; Die Jesuiten in Bayern, 1991, 39-44; Lexikon für Theologie und Kirche 2, 31994, 923 f.; Petrus Canisius - Reformer der Kirche, 1996; Biographisches Lexikon der Ludwig-Maximilians-Universität München 1, 1998, 60-62.

Petrus Canisius



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