Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Dadler

Sebastian, * 6.3.1586 Straßburg, † 6.7.1657 Hamburg, sächsischer Hofgoldschmied, Stempelschneider

Von: Dr. Gerlind Werner / Redaktion (Stand: 22.11.2011)

  • Kam 1610 nach Augsburg, 1611 Heirat und Bürgerrecht, das ihm jedoch bald wieder entzogen wurde, danach in Wien. 1619 Rückkehr nach Augsburg, 1621 erneutes Bürgerrecht. Reiste vermutlich nach 1626 nach Dresden (Steuer bis 1632), 1632 über Augsburg nach Hamburg, 1634 nach Danzig und kehrte 1647 nach Hamburg zurück. Schuf in Augsburg 1626 religiöse und moralische Medaillen, die in der städtischen Münze geprägt wurden, eine Tätigkeit als Münzprägschneider ist wahrscheinlich, aber nicht nachweisbar. Besonders bekannt wurden seine Medaillen auf König Gustav II. Adolf.

Leonard S. Forrer, Biographical dictionary of medallists 1, 1904, 495-497; A. von Forster, Die Erzeugnisse der Stempelschneidekunst in Augsburg und Ph. H. Müller‘s […] und die Augsburger Stadtmünzen, 1910; Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler 8, 1913, 255; Adam Wiecek, Sebastian Dadler, 1962; Helmut Seling, Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529-1868, 1980, 3005; M. Stahr, The triumphant obelisk, in: The medal 9 (1986), 49-54; 16 (1990), 3-15; Simon McKeown, The King struck down. Sebastian Dadlers medallic images of Gustavus Adolphus, King of Sweden, in: The medal 38 (2001), 7-22..



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