Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Dettigkofer

David (Tettigkofer, Tettikoven), * April 1497 Lindau, † 17.9.1566 Memmingen, Kaufmann

Von: Dr. Katharina Sieh-Burens (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1521 durch Heirat mit Anna Funk Bürger von Memmingen. 1522 Mitglied der dortigen Löwengesellschaft, saß 1528/29 im Rat und 1530 im Stadtgericht. 1530 zweite Ehe mit Afra Manlich und Bürger von Augsburg. 1536 Eintritt in die Zunft der Kaufleute. Der protestantische Dettigkofer wurde 1538 gegen den Willen der Herrenstube vom Rat ins Patriziat aufgenommen. 1540 Ratsmitglied. Am 15.3.1541 Aufgabe des Bürgerrechts wegen anhaltender Ablehnung durch die Herrenstube und Rückkehr nach Memmingen. Kriegsrat des Schmalkaldischen Bundes (Schmalkaldischer Krieg). Sein Sohn David d. J. betrieb in den 1570er Jahren einen umfangreichen Levantehandel.

Paul von Stetten, Geschichte der adelichen Geschlechter in der freyen Reichsstadt Augsburg, 1762, 156 f., 243 f.; Jakob Strieder, Das reiche Augsburg, 1938, 109-113; Raimund Eirich, Memmingens Wirtschaft und Patriziat 1347-1551, 1971, 242 f.; H.-U. Rupprecht, Die Herren von Dettigkofen, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 40 (1981), 284-296; Bosls bayerische Biographie, 1983, 136.



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