Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Färberturm

(Schäfflerbachstraße 26)

Von: Prof. Wilhelm Ruckdeschel / Günther Grünsteudel (Stand: 21.3.2011)

  • Einziger erhaltener Färberturm im Textilviertel auf dem Gelände der ehemaligen Augsburger Kammgarn-Spinnerei. Gemauerter Sockel, darüber zweigeschossige Holzkonstruktion mit Walmdach, errichtet um 1760. Seit 1772 im Besitz Johann Heinrich Schüles, ab 1836 der Augsburger Kammgarn-Spinnerei. Seit etwa 1850 Nutzung als Pferdestall für den frühindustriellen Werkverkehr, Lagerraum etc. In der Originalkonstruktion ist die vorindustrielle Technologie noch erkennbar: Zwischen der (heute verbretterten) Galerie und dem äußeren Umlaufgestänge waren Querhölzer eingelegt, an denen die gefärbten Tuchbahnen zum Trocknen aufgehängt wurden.

Wilhelm Ruckdeschel, Technische Denkmale in Augsburg, 1984, 103-105; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 392 f.; Wilhelm Ruckdeschel, Industriekultur in Augsburg, 2004, 77-79; Karl Ganser, Industriekultur in Augsburg, 2010, 140 f.

Färberturm an der Schäfflerbachstraße



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