Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Fentsch

Eduard (Pseud. Frater Hilarius), * 1814 München, † 12.2.1877 Augsburg, Jurist, Schriftsteller

Von: Dr. Gerhard Stumpf / Redaktion (Stand: 2.12.2011)

  • Bereits während seines Jura-Studiums in München schriftstellerisch tätig. Lebte überwiegend in München, zuletzt Oberrechnungsrat. Beteiligte sich intensiv am literarischen Leben der Stadt. Beliebter Festredner in Vers und Prosa (’Mai-Predigten’, 1843, 51878). Mitbegründer des Bayerischen und des Deutschen Sängerbundes. Seine kulturhistorischen Studien, die auf Reisen durch Bayern während einer fünfjährigen Beurlaubung entstanden, erschienen in ’Bavaria’ (1846 ff., vollendet von Wilhelm Heinrich Riehl). Veröffentlichte Novellen in den ’Fliegenden Blättern’ und in der Beilage zur Augsburger Abendzeitung, ’Der Sammler’; schrieb Jugendmärchen für Isabella Brauns ’Jugendblätter’ und redigierte das Frauentaschenbuch ’Cornelia’. Begabter Zeichner. 1875 Direktor der Finanzkammer in Augsburg.

Allgemeine deutsche Biographie 6, 1877, 612 f.; Deutsches Literaturlexikon 4, 1968, 915 f.; Bosls bayerische Biographie, 1983, 198; Deutsche biographische Enzyklopädie 3, 2, 2006, 278.



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