Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Feuchtmayr

Karl, * 3.2.1893 Unterkotzau, † 18.2.1961 Murnau, Kunsthistoriker

Von: Ulrich Kirstein (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Realgymnasium und Gymnasium bei St. Stephan. Nach Militärdienst und Kriegsteilnahme ab 1919 Studium der Kunstgeschichte an der Universität München; Promotion 1922. 1923-1948 Konservator, ab 1933 Hauptkonservator bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München. Langjähriger Herausgeber des Münchner Jahrbuchs der Bildenden Kunst. Eine Berufung zum Leiter der Städtischen Kunstsammlungen Augsburg in Nachfolge Norbert Liebs (1938) lehnte er ab. Im Zweiten Weltkrieg Verdienste um die Rettung des Gemäldebestands der Alten und Neuen Pinakothek. Wissenschaftliche Beschäftigung mit Gregor Erhart, Hans Daucher, Sebastian Loscher, Hans Holbein d. Ä., Hans Burgkmair, Jörg Breu, der Familie Apt, Chrstoph Amberger und vor allem Georg Petel; auch der Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. zugetan. Der als aufrecht und charaktervoll beschriebene Feuchtmayr übte seit 1948 bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen keine offizielle Tätigkeit mehr aus.

Süddeutsche Zeitung, 20.2.1961; Theodor Müller, In memoriam Karl Feuchtmayr, in: Georg Petel, 1964, 7-15; Dagmar Lott, Münchens Neue Staatsgalerie im Dritten Reich, in: Die Kunststadt München 1937, 1987, 289-300.



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