Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Firnhaberau

(Stadtbezirk 28)

Von: Prof. Dr. Hans Frei (Stand: 27.7.2009)

  • Das von Friedrich Gustav Firnhaber 1883 als Jagdrevier erworbene Auengebiet am Lech nördlich von Lechhausen ging 1904 als Stiftung an die Stadt über, die zur Linderung der Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg das Gelände 1921 Mitgliedern der Siedlungsgenossenschaft Augsburg auf Erbbaurecht zur Verfügung stellte. Die ersten Häuser entstanden noch 1921 in Selbsthilfebauweise auf gerodetem Gelände. Die Genossenschaftshäuser wurden nach einheitlichem Plan um den zentral gestalteten Hubertus-Platz gruppiert. An diesem Platz liegen Kirche (St. Franziskus, 1929), Schule (1926/27), Kindertagesstätte, Postamt und einige Läden. Die Siedler erhielten, um eine Selbstversorgung zu ermöglichen, reichlich Gartenland zugeteilt. Rege Bautätigkeit nach 1950 mit baulicher Verbindung zum Stadtteil Lechhausen. Am 1.1.2006 lebten in der Firnhaberau (Gesamtfläche 741,98 ha) 5566 Einwohner.

W. Kempter, Entstehung und Entwicklung einer Stadtrandsiedlung am Beispiel der Firnhaberau, 1978 (masch., Staats- und Stadtbibliothek Augsburg); Jürgen Bartel, Augsburg-Lexikon, 1978, 20 f.



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