Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Gabrieli

Gabriel de, * 18.12.1671 Rovereto, † beerdigt 21.3.1747 Eichstätt, Architekt

Von: Dr. Gode Krämer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Um 1691 für Fürst Johann Adam von Liechtenstein in Wien tätig. 1695 Übersiedlung an den Hof des Markgrafen von Ansbach, dort seit 1709 Hofkammerrat und Oberbaudirektor. Seit 1714 in Diensten der Bischöfe von Eichstätt. 1720 wurde nach seinen Plänen die Marienkapelle am Augsburger Dom erbaut. Johann Georg Bergmüller, der die Kapelle ausmalte und den befreundeten Architekten auch porträtierte, dürfte bei dessen Verpflichtung eine Rolle gespielt haben. Auch die in den 1720er Jahren errichtete Dompropstei (Frauentorstraße 5) dürfte ein Werk Gabrielis sein (1944 schwer beschädigt und verändert wieder aufgebaut). Erhielt 1733 150 Gulden für einen Riss für die Bischöfliche Residenz, von dem nur ein kleiner Teil ausgeführt wurde. Einer von Stetten erwähnten Bittschrift Gabrielis an den Augsburger Rat um Anstellung als Stadtbaudirektor wurde 1735 entsprochen; Gabrieli trat die Stelle jedoch nicht an.

Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler 13, 1920, 19; Theodor Neuhofer, Die Augsburger Residenz und ihre Baumeister, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg 53 (1938), 131 f.

Gabriel de Gabrieli



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