Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Gebehard

† 9. oder 8.7.1000, Bischof von Augsburg 996-1000

Von: Prof. Dr. Georg Kreuzer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Eine Ausbildung in der Augsburger Domschule ist nicht gesichert. Bei seiner Berufung auf den Bischofsstuhl war er Abt von Ellwangen. Gegen Ende seiner Amtszeit begann er, die Vita Bischof Ulrichs neu zu bearbeiten. Es ist möglich, dass unter Gebehard, der das Damenstift St. Stephan beschenkte und die neu errichtete Benediktbeurer Klosterkirche weihte, schon die Umwandlung des Kanonikerstifts St. Afra in ein Benediktinerkloster begann (St. Ulrich und Afra). Im Dom bestattet.

Friedrich Zoepfl, Das Bistum Augsburg und seine Bischöfe im Mittelalter, 1955, 81; Norbert Hörberg, Libri sanctae Afrae, 1983, 205-208; Die Regesten der Bischöfe und des Domkapitels von Augsburg 1, 1985, 200-207 (mit Nachträgen); Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon 2, 21980, 1131 f.; Günter Hägele / Anton Schneider, Vita Sancti Udalrici, 1993, 63 f.



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