Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Gedächtnis-Siedlung

(Bärenkeller)

Von: Franz Schreiber / Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1948 Gründung einer Siedlergemeinschaft, der die Stadt auf Initiative Richard Hohenners landwirtschaftliche Nutzflächen am Holzweg zum Aufbau einer Siedlung zur Verfügung stellte. 1948-1953 entstanden 254 Wohneinheiten zu je 40 m2 Wohnfläche in 127 Siedlerhäuschen, die in Gemeinschaftsarbeit errichtet wurden (570.000 Arbeitsstunden). Zu jeder Siedlerstelle gehörte ein Grundstück von ca. 1000 m2, das gepachtet oder erworben (1 DM pro m2) werden konnte. Der von Oberbürgermeister Klaus Müller geprägte Name Gedächtnis-Siedlung erinnert an die Opfer der Augsburger Bombennacht vom 25./26.2.1944 (Luftangriffe).

Schwäbische Landeszeitung, 2.3.1953; Augsburger Allgemeine, 10.6.1988; Trümmer, Jeeps und leere Mägen, 1995, 149..



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