Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Geislhöringer

August, * 22.8.1886 München, † 18.6.1963 Augsburg, Rechtsanwalt, Politiker

Von: Franz Schreiber / Dr. Günter Hägele (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1905-1909 Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft. 1913 Eintritt in den bayerischen Finanzdienst, ab 1915 im Verwaltungsdienst der Regierungen von Nieder- bzw. Oberbayern. 1918 Rechtsanwalt in Nürnberg. 1924 Justitiar, später Abteilungsdirektor der Lech-Elektrizitätswerke. 1952 Pensionierung. Seit 1948 Mitglied der Bayernpartei. 1950-1958 Mitglied des Landtags. 1954-1957 bayerischer Innenminister. 1955/56 Verwicklung in die ’Spielbanken-Affäre’, einen der größten innenpolitischen Skandale der bayerischen Nachkriegsgeschichte, der den politischen Niedergang der Bayernpartei einleitete; 1960 zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt, später rehabilitiert.

Augsburger Allgemeine, 20.6., 22.6.1963; Heinrich Senfft, Glück ist machbar, 1988.

August Geislhöringer



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