Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Israelitische Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben

Von: Hans Hirsch (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1946 Bildung eines ’Jewish Committee’ in Augsburg, in dem die aus den Konzentrationslagern befreiten Juden registriert waren; sie bildeten eine UNRRA-Gemeinde, die fast nur aus KZ-Opfern aus Osteuropa bestand (’displaced persons’). Bald erfolgte die Verschmelzung mit der ehemilgen Jüdischen Kultusgemeinde, der v. a. ehemalige Augsburger Juden angehörten, die aus dem KZ Theresienstadt zurückgekehrt waren, zur Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben. 1985 konnte der langjährige Präsident, Julius Spokojny, die wiederhergestellte Synagoge an der Halderstraße einweihen und das Jü­dische Kulturmuseum eröffnen. Ende der 1980er Jahre knapp 300 Mitglieder; seit Beginn der 1990er Jahre stetige Zunahme durch den Zuzug russischer Juden.



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