Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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St. Joseph

(Pfarrhausstraße 4; Pfarrbüro: Hirblinger Straße 3)

Von: Günther Grünsteudel / Franz Schreiber (Stand: 20.8.2009)

  • Sprunghafter Bevölkerungsanstieg in den Wertachvorstädten seit den 1860er Jahren führte 1870 zur Errichtung des Seelsorgepostens Hettenbach der Stadtpfarrei St. Georg (Erhebung zur Stadtpfarrei im Dezember 1904). 1870 Weihe einer hölzernen Notkirche. 1875/76 entstand nach Plänen von Max Treu und Ludwig Leybold (Weihe: die neugotische Pfarrkirche St. Johannes 27.10.1878), die 1927-1929 nach Plänen von Michael Kurz und Hans Döllgast unter Einbeziehung von Chor, Nordturm und dreier Langhausjoche umgebaut und erweitert wurde. Die dreischiffige Pfeilerbasilika mit östlichem Turmpaar (Weihe 1929) wurde 1944 zerstört. Ab 1945 Wiederaufbau nach Plänen von Kurz. Seit November 1948 fanden wieder Gottesdienste statt. Erneute Weihe am 19.11.1950. Die Pfarrei zählt derzeit 2329 Gemeindemitglieder (Stand: 1.1.2009).
  • Pfarrhausstraße (Links der Wertach-Nord, Amtlicher Stadtplan H, I 7).

Peter Fassl, Die Errichtung der Arbeiterpfarrei St. Joseph, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 16 (1982), 224-267; Marianne Schuber, Oberhauser Chronik, 1990, 124, 154; Marita A. Panzer, Gott segne die christliche Arbeit, 1992; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 352-354; Ulrike Laible, Bauen für die Kirche, 2003, 243-245, 288.



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