Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Kästner

Erhart, * 13.3.1904 Schweinfurt, † 3.2.1974 Staufen (Breisgau), Schriftsteller, Bibliothekar

Von: Dr. Helmut Gier (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1911 wurde Kästners Vater, der Gymnasialprofessor Heinrich Friedrich Kästner, nach Augsburg versetzt. Bis 1913 Besuch der Volksschule, 1913-1922 des Gymnasiums bei St. Anna, wo auch sein Vater unterrichtete. Studium u. a. der Germanistik (1927 Dr. phil.), anschließend Bibliothekar an der Sächsischen Landesbibliothek Dresden. 1936/37 Sekretär Gerhard Hauptmanns. 1940-1947 Kriegsdienst und englische Gefangenschaft in Ägypten. 1947-1950 freier Schriftsteller und Journalist in Augsburg. 1949-1962 Redakteur des Literaturblattes der Schwäbischen Landeszeitung bzw. (seit 1959) der Augsburger Allgemeinen. Seit 1950 Direktor der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Westberliner Akademie der Künste. In den Augsburger Nachkriegsjahren entstand sein bekanntestes Werk, das ’Zeltbuch von Tumilad’, ein Erlebnisbericht über die Zeit als Kriegsgefangener in der ägyptischen Wüste. Seine Griechenland-Bücher sind vom Erlebnis der Antike und des heutigen Griechenland in seiner Ursprünglichkeit geprägte Reise- und Erinnerungsbücher.
  • Erhard-Kästner-Straße (Wolfram- und Herrenbachviertel, Amtlicher Stadtplan L 9).

Neue deutsche Biographie 10, 1974, 736 f.; Erhart Kästner, Werkmanuskripte, 1984; Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache 6, 1990, 176; Eerhart Kästner, Leben und Werk in Daten und Bildern, 21994; Julia Hiller von Gaertringen, 'Meine Liebe zu Griechenland stammt aus dem Krieg', 1994; Kunstwirklichkeiten, 1994.

Erhart Kästner



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