Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Kammerlander

Karl, * 30.4.1828 Weißenhorn, † 30.4.1892 Augsburg, Organist, Domkapellmeister

Von: Prof. Dr. Friedhelm Brusniak (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Sohn eines Lehrers. Seit 1841 Besuch des Gymnasiums bei St. Stephan, Schüler Karl Kempters. Seit 1843 Organist und Chordirigent bei St. Maximilian, seit 1867 bei St. Moritz. 1870 Domkapellmeister als Nachfolger Kempters. 1872 Mitglied des ’Musikalischen Sachverständigenvereins für Bayern’. Unterstützte 1850-1880 seinen Onkel Johannes Rösle in der Leitung der Augsburger Liedertafel und wurde dessen Nachfolger. Rühriger Komponist für die Liedertafel, daneben Komponist von Kirchenmusik. 1887 Bundeschorleiter des Schwäbisch-Bayerischen Sängerbunds (Chorverband Bayerisch-Schwaben).

Augsburger Abendzeitung, 28.8.1892 (Nachruf); Franz Krautwurst / Wolfgang Zorn, Bibliographie des Schrifttums zur Musikgeschichte der Stadt Augsburg, 1989; Theodor Wohnhaas, Marginalien zur Augsburger Dommusik im 19. Jahrhundert, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 23 (1989), 116-119; Karl Hartung, Die Lehrer- und Musikerfamilien Schmöger, Rösle und Kammerlander in Weißenhorn [...], in: Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau 97 (1995), 230-243.

Karl Kammerlander



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