Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Mages

Joseph, getauft 20.4.1728 Imst (Tirol), † 6.8.1769 Augsburg, Freskant, Maler, Entwerfer für Kupferstecher

Von: Dr. Gode Krämer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Nach erstem Unterricht durch lokale Maler und Unterweisung in Architektur und Perspektive durch Franz de Paula Penz Studium an der Wiener Akademie. Danach Wanderschaft bis Stuttgart und Straßburg, wohl über Augsburg 1751 Bürgerrecht und Heirat mit der Tochter des Malers Johann Georg Rothbletz. Seine Tochter Maria Theresia (1756-1772) war eine bekannte Email-Malerin, eine Technik, die auch Mages beherrscht haben soll. Hauptwerke außerhalb Augsburgs: Pfarrkirche Ebersmünster/Elsass (1759, modello im Diözesanmuseum Freising), Klosterkirchen Altomünster (1768) und Oberschönenfeld (1769, modello in den Augsburger Kunstsammlungen, Inv. Nr. 3789). Die Fresken im Chor von katholisch Heilig Kreuz wurden ebenso zerstört wie die bewunderten Fassadenmalereien an verschiedenen Häusern Augsburgs. Erhalten sind ein Deckenfresko im Haus Ulrichsplatz 13 (’Madonna von den Erdteilen verehrt’, 1772), zwei Altarbilder im Kreuzgang von katholisch Heilig Kreuz, zwei Ölskizzen und eine Zeichnung in den Kunstsammlungen Augsburg.

Paul von Stetten, Kunst-, Gewerb- und Handwerksgeschichte der Reichs-Stadt Augsburg, 1779, 328 f.; Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler 22, 1928, 555; Deutsche Barockgalerie. Katalog der Gemälde, 21984, 172; Bruno Bushart, Fresken von Joseph Mages und Johann Joseph Anton Huber in der Klosterkirche von Oberschönenfeld, in: Kloster Oberschönenfeld, 1995, 73-84.



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