Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Mangold

Von: Dr. Paul Berthold Rupp (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1) Joseph, * 2.3.1716 Rehling, † 10.5.1787 Augsburg, Philosoph, Theologe. 1733 Eintritt in den Jesuitenorden. Professor der Philosophie in Amberg und seit 1748 in Ingolstadt, ab 1756 dort Professor der Theologie. 1766-1769 Rektor der Universität Dillingen. 1770-1787 jesuitischer, dann bischöflicher Rektor des Kollegs St. Salvator in Augsburg. Obwohl Jesuit, Anhänger des Cartesianismus. Sein Hauptwerk ist das Lehrbuch der Philosophie ’Philosophia rationalis et experimentalis’ (3 Bde., 1755/56).
  • 2) Maximus, * 29.5.1722 Rehling, † 23.3.1797 Augsburg, Theologe. Bruder von 1). 1739 Eintritt in den Jesuitenorden. Ab 1757 Professor für Philosophie, 1763 für Theologie in Ingolstadt. 1770 bis zur Aufhebung des Ordens (1773) letzter Provinzial der oberdeutschen Jesuitenprovinz. Lebte danach in Augsburg.

Allgemeine deutsche Biographie 20, 1884, 193; Carlos Sommervogel, Bibliothèque de la Compagnie de Jésus 5, 31894, 481-483; Bosls bayerische Biographie, 1983, 503 f.; Gelehrtes Schwaben, 1990, 136 f.; Biographisches Lexikon der Ludwig-Maximilians-Universität München 1, 1998, 263 f.



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