Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Neidhartstraße

(Bahnhofs- und Bismarckviertel, Amtlicher Stadtplan K 9)

Von: Redaktion (Stand: 3.9.2009)

  • Benannt nach der Stifterin Susanne Neidhart († 1558), Tochter von Sebastian Neidhart, die am 7.6.1558 testamentarisch verfügt hatte, dass ihre Häuser (Heilig-Kreuz-Straße 6-8) auf ewig verarmten Menschen beiderlei Konfession gegen geringen Mietzins als Unterkunft dienen sollten. Dies war der Ursprung des Neidhartstifts für alte, verarmte Frauen und Witwen, das nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und mit dem 1835 gegründeten (und ebenfalls kriegszerstörten) Frauenstift zusammengelegt wurde. 1969 wurden beide Stiftungen in die Dr.-Eduard-und-Frau-Franziska-Schenk-Stiftung eingebunden.

Anton Werner, Die örtlichen Stiftungen für die Zwecke des Unterrichts und der Wohltätigkeit in der Stadt Augsburg, 1899; Ergänzungsheft, 1912; Stiftungen in Augsburg, 2003, 99.



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