Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Neumayr

Franz, * 16.1.1697 München, † 1.5.1765 Augsburg, Jesuit, Prediger, Schriftsteller

Von: Prof. Dr. Peter Rummel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1713 Eintritt in den Jesuitenorden. 1731-1753 Professor, Volksmissionar und Regens in Dillingen und Ingolstadt sowie Präses der Lateinischen Kongregation in München. 1752-1765 Domprediger in Augsburg. Bedeutendster Kontroversprediger seiner Zeit, der über 120 Predigten, aszetische u. a. theologische Schriften veröffentlichte. Seine Apologie des ’Probabilismus’ (1759) wurde auf den Index gesetzt; Neumayr musste widerrufen. Daneben theatertheoretische Schriften und Schuldramen.

Clemens Alois Baader, Lexikon verstorbener baierischer Schriftsteller des 18. und 19. Jahrhunderts, 1824/25, 82-86; Lexikon für Theologie und Kirche 7, 21962, 914 f.; Bosls bayerische Biographie, 1983, 549; Peter Rummel, Katholisches Leben in der Reichsstadt Augsburg (1650 - 1806), in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 18 (1984), 115-117; Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache 8, 1990, 379 f.; Etienne François, Die unsichtbare Grenze, 1991; Petrus T. van der Veldt, Franz Neumayr, 1992.

Franz Neumayr



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