Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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St. Nikolaus

Von: Prof. Dr. Wilhelm Liebhart (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1262 überließ der Abt von St. Ulrich und Afra Frauen ein Haus mit Hofstatt bei St. Nikolaus auf dem Gries. Die Schwestern folgten der Regel des heiligen Benedikt. Ihnen waren wohl Beghinen vorausgegangen, die unter dem Einfluss des Klosters die Benediktinerregel angenommen hatten. Das nunmehrige Benediktinerinnenpriorat wurde 1442/43 von St. Ulrich und Afra reformiert. Die Nonnenklöster Bergen (1456), Kühbach (1467) und Holzen (1469) wurden von St. Nikolaus aus erneuert. 1487 löste sich das Kloster aufgrund eines päpstlichen und 1499 eines kaiserlichen Privilegs von St. Ulrich und Afra, was seine Aufhebung durch den Rat 1537 erleichterte.

Placidus Braun, Notitia historico-literaria de codicibus manuscriptis 3, 1793, 150-153, 191-193; Albert Hämmerle, Das Necrologium des Benediktinerinnenklosters St. Nikolaus in Augsburg, 1955; Wilhelm Liebhart, Die Reichsabtei St. Ulrich und Afra zu Augsburg, 1982, 147.



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