Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Radau

Von: Dr. Heinz Münzenrieder / Günther Grünsteudel (Stand: 4.4.2011)

  • Ursprünglich von Göggingen durch den Lauf der Singold getrennter selbstständiger Ort. Bereits 1230 ist im Reichsgut Radau ein ’Herman de Radowe’ belegt. Ab 1330 befand sich Schloss Radau im Besitz der Langenmantel ’vom Sparren’. 1541 belehnte Karl V. Hans Rehlinger mit Wasserschloss und Reichsgut Radau. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde es 1646 von schwedischen und französischen Truppen, die Augsburg belagerten, zerstört und nicht wieder aufgebaut. Der ab 1648 domkapitelsche Ort kam 1803 zu Bayern und wurde 1808 nach Göggingen eingemeindet, wohin er pfarrmäßig schon zuvor gehört hatte.
  • Radaustraße (1912) und Radauangerstraße (beide Göggingen-Süd, Amtlicher Stadtplan G 11/12).

Göggingen, 1969, 46-57; Heinz Münzenrieder, Die Kreisgebietsreform 1972 in Bayern, Diss. Augsburg 1993, 52.

Radau, 18. Jahrhundert



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