Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schaurhaus

(Metzgplatz 2; Lit. C 253)

Von: Dr. Gode Krämer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Viergeschossiges Bürgerhaus (Ende 17., Anfang 18. Jahrhundert), 1748-1864 im Besitz der Familie Schaur, dessen Fassade um 1760 im Auftrag des Chemikers Matthias Schaur von Johann Georg Bergmüllers Sohn, Johann Baptist (1724-1785), mit überwiegend dekorativen Elementen (Wappen, Büsten, Putti, Vasen) bemalt wurde. 1878 durch Brand beschädigt, wurden die Fresken um 1902 von August Brandes kopiert (Städtische Kunstsammlungen Augsburg, Inv. Nr. 9405, 9407, 9411). 1914 neubarocke Bemalung vermutlich nach den Brandes-Aufnahmen. 1944 völlig zerstört.

Augsburger Rundschau 3 (1921/22), 451; Margarete Baur-Heinhold, Süddeutsche Fassadenmalerei vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1952, 77 f.; Doris Hascher, Fassadenmalerei in Augsburg vom 16.-18. Jahrhundert, 1996, 419-423.



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