Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schenk von Stauffenberg

Johann Franz, * 18.2.1658 Lautlingen/Balingen, † 12.6.1740 Messkirch, Bischof von Augsburg 1737-1740

Von: Dr. Stefan Miedaner (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Studium der Theologie in Dillingen. 1704 Priesterweihe und Wahl zum Fürstbischof von Konstanz. Nach der schweren Erkrankung des Augsburger Fürstbischofs Alexander Sigmund wurde er 1714 zu dessen Koadjutor mit Nachfolgerecht bestellt. Wegen des schlechten Gesundheitszustands des pfälzischen Prinzen wurde ihm auch die Administration des Hochstifts übertragen, womit die einflussreichen Verwandten des Prinzen nicht einverstanden waren. Erst nach dessen Tod 1737 konnte er unangefochten die Leitung des Bistums übernehmen. Obwohl bereits 79 Jahre alt, ließ der baufreudige Bischof das Dillinger Schloss umgestalten, das Marstallgebäude und das Hofzahlamt der Bischöflichen Residenz errichten und den Hofgarten anlegen.

Die Bischöfe von Konstanz 1, 1988, 404-406; Joachim Seiler, Das Augsburger Domkapitel vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Säkularisation, 1989, 701-723; Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1648-1803, 1990, 421 f.; Peter Rummel, Die Augsburger Bischöfe, Weihbischöfe und Generalvikare vom 17. Jahrhundert bis zum 2. Vatikanischen Konzil, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 24 (1990), 38-40.



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