Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Wagner

Ferdinand, * 16.8.1819 Schwabmünchen, † 13.6.1881 Augsburg, Maler, Porträtist

Von: Dr. Gode Krämer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1835-1841 Besuch der Akademie in München (Peter von Cornelius, Julius Schnorr von Carolsfeld und Joseph Schlotthauer). Bis 1849 in München, danach bis 1854 in Schwabmünchen, wo er 1853 heiratete. Seit 1854 in Augsburg, Bürgerrecht erst 1863. Profanes Hauptwerk: der 1860-1863 gemalte und 1944 zerstörte Freskenzyklus an der Fassade des Fuggerhauses an der Maximilianstraße, der durch Abbildungen und Vorstudien (Heimatmuseum Schwabmünchen) gut dokumentiert ist. Von Augsburg aus entstanden Altar- und Historienbilder sowie Fresken in großer Zahl in allen Teilen der Diözese Augsburg und im südlichen Schwaben, aber auch in Konstanz, Breslau und Monaco. Dekorative Malereien, etwa für das Hotel Weißes Lamm (1875, Vorarbeiten: Heimatmuseum Schwabmünchen), und zahlreiche Porträts von Honoratioren Augsburgs, z. B. das Ehepaar Riedinger (Besitzer des Hotels Drei Mohren). Den künstlerischen Nachlass (ca. 600 Skizzen) überließ seine Tochter der Stadt Augsburg, die ihn 1923 im Tausch an die Stadt Schwabmünchen weitergab. Zwei Bilder und 18 Zeichnungen in den Kunstsammlungen Augsburg. Gedenktafel (1994) an seinem Wohnhaus Annastraße 36a.

Hermann Riegel, Ferdinand Wagner, in: Deutsche Kunststudien, 1868, 341 f.; Historienmaler Wagner, 1981; Bernt von Hagen, Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen, 1988; Nazarener in Schwaben, 1988, 45.



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