Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Weigel

Christoph, * 9.11.1654 Redwitz bei Eger, † 5.2.1725 Nürnberg, Kupferstecher, Kunstverleger

Von: Dr. Rolf Biedermann (Stand: 11.1.2012)

  • Ausbildung als Goldschmied in Hof. Anschließend in Jena, wo er mathematische Instrumente fertigte. 1678-1681 Ausbildung zum Kupferstecher in Augsburg. bei Georg Andreas Wolfgang und Matthäus Küsel. Danach in Wien und Frankfurt. 1691 wieder in Augsburg, um eine Bilderbibel herauszugeben. 1697/98 in Regensburg, 1698 Übersiedlung nach Nürnberg und Heirat. 1716 in den großen Rat der Stadt gewählt. Die von ihm gegründete Kunst- und Buchhandlung nahm bald großen Aufschwung. Beschäftigte zahlreiche Stecher und Lehrknaben. Zweiggeschäft in Wien.

Katalog der Ornamentstich-Sammlung Berlin, 1894, 87; Olgerd Grosswald, Der Kupferstich des 18. Jahrhunderts in Augsburg und Nürnberg, 1912, 45 f.; Georg K. Nagler, Neues allgemeines Künstlerlexikon 24, 21913, 46 ff.; Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler 35, 1942, 277; M. Bauer, Christoph Weigel, Kupferstecher und Kunsthändler in Augsburg und Nürnberg, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 23 (1982), 694-1186; Irmgard Strahl, Die Sammlung Hansen und Christoph Weigel, in: Handschriften, Sammlungen, Autographen, 1990, 81-99; Werner Telesko, Zu Prinzip und Methode der Illustration in gedruckten Bibelausgaben vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, in: Biblos 52 (2003), 227-241.



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