Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Klinikum Augsburg

(Stenglinstraße 2)

Von: Dr. Heinz Münzenrieder (Stand: 2.10.2009)

  • Pläne für einen Neubau anstelle des 1859 in Betrieb genommenen städtischen Hauptkrankenhauses in der Jakobervorstadt bereits seit den 1920er Jahren. Im Juli 1958 beschloss der Stadtrat, auf dem nordwestlich von Kriegshaber gelegenen Areal ein zentrales Klinikum für Augsburg zu errichten. 1982 löste das Zentralklinikum Augsburg das Hauptkrankenhaus ab. Bau und Betrieb des neuen Hauses erfolgten durch den aus der Stadt Augsburg und dem Landkreis Augsburg gebildeten Krankenhauszweckverband Augsburg. Die Entstehungskosten beliefen sich auf 660 Millionen Mark. Seit dem 1.1.2000 ist der Betrieb auf das selbstständige öffentlich-rechtliche Kommunalunternehmen Klinikum Augsburg übergegangen. Der Krankenhauszweckverband Augsburg blieb als sog. Besitzgesellschaft bestehen. Das Kommunalunternehmen betreibt neben dem Klinikum eine diesem angeschlossene Klinik für Kinder und Jugendliche (Kinderklinik) mit zusammen 1573 Betten und das Klinikum Süd (früher Krankenhaus Haunstetten) mit 168 Betten. Das Klinikum Augsburg ist mit seinen 5325 Beschäftigten das im Regierungsbezirk Schwaben führende Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe. Insgesamt umfasst es 24 Kliniken und Institute. Sämtliche Fachdisziplinen werden vorgehalten. Darüber hinaus erhielt es 1975 den Status eines Akademischen Lehrkrankenhauses der Ludwig-Maximilians-Universität München. Politische Bestrebungen, das Klinikum u. a. auf Grund finanzbezogener Überlegungen einer universitären Trägerschaft zuzuordnen, waren bislang nicht erfolgreich.

Geschäftsbericht; Arthur Pertold, Das Klinikum im Spiegel der Zeit, 2008; Homepage (www.klinikum-augsburg.de)

Klinikum Augsburg



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